Flugzeuge,Flugzeugunglücke,Schiffe und Schiffsunglücke
 
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Flugzeugunglücke
Hier sind einige bedeutende Unglücke aufgelistet.

21. Dezember 1988
Flug: Pan American 103
Flugzeug: Boeing 747-121 Maid of the Seas
Zulassung: N739PA
Todesfälle/Zahl der Insassen: 259/259 (243 Passagiere,16 Mann Besatzung,zuzüglich 11 Passanten am Boden,insgesamt 270)

Der Lockerbie-Anschlag war ein Bombenanschlag auf ein Verkehrsflugzeug vom Typ Boeing 747-121[1] der amerikanischen Fluglinie Pan American World Airways (PanAm-Flug 103) am 21. Dezember 1988. Laut Urteil schottischer Strafgerichte soll der Anschlag ein staatsterroristischer Akt libyscher Geheimdienstler gewesen sein, was nach verschiedenen Eingaben und eidesstattlichen Erklärungen bezüglich der Glaubwürdigkeit von Zeugen und manipulierter Beweise derzeit erneut durch schottische Gerichte überprüft wird. Das Flugzeug wurde auf einer Flughöhe von etwa 9.400 m über der Ortschaft Lockerbie, Dumfries and Galloway, Schottland nach der Explosion von 340–450 g Plastiksprengstoff zerstört. Bei dem Unglück kamen alle 259 Insassen der Maschine, sowie am Boden elf Bewohner Lockerbies ums Leben. Die so genannte Katastrophe von Lockerbie wurde größtenteils als ein Anschlag auf ein Symbol der USA gesehen; mit 189 toten US-Amerikanern galt er bis zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als verlustreichster Anschlag gegen Zivilisten aus den Vereinigten Staaten.


Flug: El Al 1682
Flugzeug: Boeing 747-258Freighter
Zulassung: AX-AXG
Todesfälle/Zahl der Insassen: 4/4 (1 Passagier.3 Mann Besatzung),39 am Boden,43 insgesamt
Hauptursache: Triebwerke von der Tragfläche abgerissen                                                                                                                                                                                             
Während des Steigfluges riss das innere Triebwerk (Triebwerk Nr. 3) von der rechten Tragfläche ab. Grund war ein Ermüdungsbruch oder Materialfehler in einem der vier Hauptbolzen, die jeweils ein 747-Triebwerk halten. Die anderen drei Bolzen gaben daraufhin aufgrund Überbelastung an ihren Sollbruchstellen nach. Das abgerissene Triebwerk tat unter Vollschub einen Satz nach vorne und kippte dann seitlich weg in das äußere Triebwerk (Triebwerk Nr. 4) der rechten Tragfläche, welches daraufhin ebenfalls abbrach. Die Maschine kippte nach rechts weg, konnte vom Kapitän aber wieder unter Kontrolle gebracht werden. Der Verlust der beiden Triebwerke bewirkte im vorderen Bereich des rechten Flügels erhebliche Beschädigungen, und zwar großflächiger Abriss von Verkleidung. Dieser Abriss von ca. 10 m Flügelverkleidung verschlechterte die aerodynamischen Eigenschaften des rechten Flügels drastisch. Der Verlust der Triebwerke bewirkte ferner einen Ausfall von zwei Hydrauliksystemen (geborstene Hydraulikleitungen) sowie eine Beschädigung der Landeklappen dieses Flügels.

Das Flugzeug war durch den einseitigen Schub bei voller Frachtbeladung, der auf ein System limitierten Hydraulik sowie durch die Verkleidungsschäden am rechten Flügel nur noch sehr schwer steuerbar. Der Co-Pilot setzte einen Notruf ab und bat um sofortige Rückkehr zum Flughafen Schiphol. Der Lotse erteilte die Erlaubnis. Dem Kapitän gelang es, eine notwendige Schleife zu fliegen, um Höhe für den Landeanflug abzubauen.

Anfangs des Landeanflugs verringerte der Kapitän die Geschwindigkeit gemäß der notwendigen Vorgehensweise für einen Landeanflug. Durch die Verringerung der Geschwindigkeit verlor die schwer beschädigte rechte Tragfläche ihre Tragfähigkeit, bei diesem Flügel setzte daraufhin ein teilweiser oder völliger Strömungsabriss ein. Dadurch kippte das Flugzeug unkontrollierbar zur Seite. Etwa neun Minuten nach dem Start stürzte die Maschine im südöstlichen Amsterdamer Stadtteil Bijlmermeer in ein zehnstöckiges Wohnhaus (Koordinaten 52° 19′ 8″ N, 4° 58′ 30″ O52.3188888888894.975)

Mehr als 50 Wohnungen standen in Flammen; ein Teil des Flugzeugrumpfes schoss durch das Gebäude hindurch und blieb in einem Grüngürtel liegen. Auslaufendes Kerosin setzte zudem Bäume, Sträucher und Rasenflächen in Brand.

Die Amsterdamer Feuerwehr und die Löschzüge des Flughafens erreichten den Unglücksort gegen 18:40 Uhr. Nachdem sie über Funk erfahren hatten, dass nicht, wie anfangs vermutet, eine voll besetzte Passagiermaschine, sondern ein Frachtflugzeug abgestürzt sei und sie beim Flugzeug auch keine Opfer fanden, konzentrierten sich die Rettungstrupps auf das Gebäude. Systematisch wurden alle Wohnungen durchsucht und zunächst 20 Verletzte gefunden. Um 21:00 Uhr war der Brand „unter Kontrolle“.

  • 12. August 1985 Japan-Airlines-Flug 123: 520 Todesopfer. Nach dem Totalausfall aller vier hydraulischen Systeme fliegt eine nicht mehr steuerbare Boeing 747-100 gegen einen Berghang. Der Unfall wurde durch den Bruch des hinteren Druckschotts verursacht. Durch den Bruch entwich die unter Druck stehende Kabinenluft schlagartig in den Leitwerksbereich, wodurch Teile des Seitenleitwerks abgerissen und die dort verlaufenden Hydraulikleitungen durchtrennt wurden.
  • 3. März 1974 Turkish-Airlines-Flug 981: 346 Todesopfer. Eine McDonnell Douglas DC-10-10 verliert kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Orly die hintere Frachttür. Der plötzliche Druckabfall bewirkt einen partiellen Einbruch des Kabinenbodens und zerstört die dort verlaufenden elektrischen und hydraulischen Leitungen. Infolge der Beschädigungen stürzt die Maschine unkontrolliert in einen Wald.
  • 19 August 1980 Saudi-Arabian-Flug 163: 301 Todesopfer. Ein Feuer im Frachtraum einer Lockheed L-1011-200 TriStar greift auf das Passagierdeck über. Nach einer erfolgreichen Notlandung auf dem Flughafen Riad wird das Flugzeug nicht schnell genug evakuiert. Alle 301 Insassen sterben infolge von Sauerstoffmangel und Rauchvergiftung.
  • 8. Januar 1996 Flugzeugkatastrophe von Kinshasa: vermutlich 299 Todesopfer. Eine überladene Antonow An-32 der Air Africa rast nach einem Fehlstart in einen angrenzenden Marktplatz. Mindestens 297 Marktbesucher sowie zwei Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

* 27. März 1977 KLM und Pan American World Airways: 583 Opfer. Eine Boeing 747 der KLM kollidiert unmittelbar nach dem Abheben mit einer PanAm-747, die sich auf derselben Startbahn befand. Die beschädigte KLM-Maschine stürzt nach der Kollision auf die Startbahn zurück. Beide Maschinen brennen vollständig aus (siehe Flugzeugkatastrophe von Teneriffa ). * 12. August 1985 Japan Airlines: 520 Opfer. Eine Boeing 747 fliegt unkontrolliert gegen einen Berghang. Ursache war eine fehlerhafte Reparatur eines Druckschotts, dessen Wiederaufbrechen das Seitenleitwerk der Maschine abriss und die vier hydraulischen Steuersysteme zerstörte. 4 Passagiere überleben (siehe Japan-Airlines-Flug 123). * 12. November 1996 Saudi Arabian Airlines und Air Kazakhstan: 349 Opfer. Eine Boeing 747 aus Delhi und eine Iljuschin-76, die ihre zugewiesene Flughöhe verlassen hat, kollidieren. * 3. März 1974 Turkish Airlines: 346 Opfer. Eine DC-10 verliert kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Orly die hintere Frachtür. Der plötzliche Druckabfall bewirkt einen partiellen Einbruch des Kabinenbodens und zerstört die dort verlaufenden Leitungen. * 23. Juni 1985 Air India: 329 Opfer. Eine Boeing 747 stürzt nach einer Bombenexplosion in den Atlantik. * 3. Juli 1988 Iran Air: 290 Opfer. Ein Airbus A300 wird durch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen. Nach der offiziellen Untersuchung wurde Captain Rogers von George H. W. Bush 1990 mit dem Legion-of-Merit-Orden „für außerordentliche Pflichterfüllung im Einsatz“ ausgezeichnet (siehe Iran-Air-Flug 655). * 25. Mai 1979 American Airlines: 273 Opfer. Eine DC-10 verliert während des Starts vom O'Hare International Airport ein Triebwerk und stürzt 30 Sekunden später ab. Außer den 271 Insassen fallen dem Unglück zwei Menschen am Boden zum Opfer. * 21. Dezember 1988 Pan American World Airways: 270 Opfer. Eine Boeing 747 stürzt infolge einer Bombenexplosion auf die schottische Ortschaft Lockerbie. Die 259 Insassen der Maschine sowie 11 Bewohner der Ortschaft kommen ums Leben (siehe Lockerbie-Anschlag). * 1. September 1983 Korean Airlines: 269 Opfer. Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 ab, in der Annahme es handle sich um ein US-amerikanisches Spionageflugzeug (siehe Korean-Airlines-Flug 007). * 12. November 2001 American Airlines: 265 Opfer. Ein Airbus A300 verliert nach starken Ruderausschlägen sein Seitenleitwerk und stürzt in den New Yorker Stadtteil Queens. Alle 260 Insassen kommen ums Leben, zudem werden fünf Personen am Boden getötet. * 26. April 1994 China Airlines: 264 Opfer. Ein Airbus A300 stürzt bei der Landung ab. Der Autopilot wurde versehentlich in den Modus für das Durchstarten geschaltet; die Piloten steuerten bei der Landung vergeblich dagegen. Sieben Passagiere überlebten. * 11. Juli 1991 Nationair Canada: 261 Opfer. Eine DC-8-61, die im Auftrag der Nigeria Airways eingesetzt wurde, stürzte in Dschidda ab, weil ein Feuer an Bord die Hydraulikleitungen zerstört hatte. * 12. Dezember 1985: Arrow Air: 256 Opfer. Eine aus Kairo kommende Douglas DC-8-63 stürzt nach einer Zwischenladung auf dem Flughafen Gander unmittelbar nach dem Start in einen Wald. Alle 256 Insassen, überwiegend amerikanische Soldaten, kommen ums Leben. * 26. September 1997: Garuda Indonesia: 234 Opfer. Im Anflug auf den Flughafen Medan stürzt ein Airbus A300 bei sehr schlechten Sichtbedingungen ab. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten in der Region Waldbrände mit starker Rauchentwicklung. * 17. Juli 1996 Trans World Airlines: 230 Opfer. Eine Boeing 747-100 explodiert nach dem Start vom New Yorker John F. Kennedy International Airport. Die Maschine stürzt vor der Küste Long Islands ins Meer (siehe Trans-World-Airlines-Flug 800). * 2. September 1998 Swissair: 229 Opfer. Eine MD-11 stürzt auf dem Flug von New York nach Genf ab, nachdem hinter einer Cockpitverkleidung ein Feuer durch einen Kurzschluss ausbricht (siehe Swissair-Flug 111). * 1. Juni 2009 Air France: 228 Opfer. Ein Airbus A330-200 stürzt auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris über dem Atlantik ab. Die Ursache ist noch ungeklärt (siehe Air-France-Flug 447). * 26. Mai 1991 Lauda Air: 223 Opfer. Kurz nach der Zwischenlandung in Bangkok schaltete sich die Schubumkehr bei der Boeing 767-300 von selbst ein. Durch den plötzlichen Strömungsabriss verlor das Flugzeug die Tragflächen und stürzte ca 7.500 Meter in die Tiefe. (siehe Lauda-Air-Flug 004)
 
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